Am vergangenen Samstag (30.05.2026) waren die Tübinger Hundefreunde mit vier engagierten Hundeführerinnen und fünf Hunden beim Obedience-Turnier des VdH Reutlingen vertreten. Die Teilnahme war nicht nur quantitativ erfreulich, sondern auch qualitativ überzeugend. Unterstützt wurden unsere Teams dabei von Vereinsmitgliedern, Freunden und Familienangehörigen – an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die großartige moralische Unterstützung!
Die Leistungsrichterin Marion Herrmann hatte die Startreihenfolge der Klassen von Klasse 3 bis zu den Beginnern und der BH-Prüfung festgelegt. So konnten die höheren Klassen noch von den kühleren Morgenstunden profitieren, während die steigenden Temperaturen im Tagesverlauf für die Hunde eine Herausforderung darstellten.
Klasse 1
Julija mit ihrem Rottweiler Kaido und Anne mit ihrem Aussimix Aponi zeigten in Klasse 1 nahezu gleichwertige Leistungen. Kaido erreichte mit 5,5 Punkten einen hervorragenden 4. Platz, dicht
gefolgt von Aponi auf Platz 5 bei insgesamt sieben Teilnehmern. Beide Teams erzielten ein „sehr gut“ – ein tolles Ergebnis! Besonders beeindruckte Kaido durch seine Arbeitsfreude, trotz der
inzwischen deutlich gestiegenen Temperaturen. Die Leistungsrichterin vergab Höchstpunktzahlen bei der Übung „1 Minute Sitzen in der Gruppe“ sowie beim „Sitz aus der Bewegung“. Aponi überzeugte
mit voller Punktzahl beim „Gesamteindruck“, in der „Pylonengruppe“ und dem „Apportieren und Sprung“.
Beginner
Lene, mit 16 Jahren die jüngste Teilnehmerin des Turniers, absolvierte mit ihrer Labrador-Hündin Lemmy ihr Wettkampfdebüt. Lemmy zeigte durchweg solide Leistungen, was mit der Bewertung „gut“ in
der Beginnerklasse belohnt wurde – ein sehr gelungener Einstieg!
Susi startete mit ihrer Rottweiler-Hündin Emmy, musste aber wegen der zunehmenden Hitze und zum Schutz des Hundes die Prüfung nach der dritten Übung abbrechen. Eine verantwortungsvolle
Entscheidung, die das Wohl der Hunde in den Vordergrund stellte.
Klasse 2
Anne startete mit ihrem Aussimix Alaska am Ende des Turniertages, da Alaska läufig war und die startenden Rüden nicht beeinflussen sollte. Trotz der Mittagshitze meisterte Alaska die Situation
mit großer Gelassenheit. Die Leistungsrichterin lobte besonders die tolle „Freifolge“ und die hohe Arbeitsbereitschaft. Von zehn möglichen Punkten gab es eine volle Zehn und viermal Neun,
allerdings auch zweimal null Punkte bei Übungen, bei denen sich die Hundeführerin weiter von ihrem Hund entfernen sollte. Insgesamt erreichte Anne mit Alaska in Klasse 2 ein „gut“ und den 3.
Platz – ein starkes Ergebnis unter besonderen Umständen.
Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und ihren Hunden herzlich zu ihren Leistungen und bedanken uns für den großartigen Teamgeist und die Unterstützung am Turniertag!
